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Michael Fischer

Dr. Dr. Michael Fischermist Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Populäre Kultur und Musik, Universität Freiburg. 1968 in Heidelberg geboren, hat in Freiburg im Breisgau Geschichte und Theologie studiert. Nach seinem Staatsexamensabschluss erhielt er von der Deutschen Forschungsgemeinschaft ein Stipendium beim Graduiertenkolleg „Geistliches Lied und Kirchenlied interdisziplinär“ an der Universität Mainz. Die Dissertation mit dem Titel Ein Sarg nur und ein Leichenkleid. Sterben und Tod im 19. Jahrhundert. Zur Kultur- und Frömmigkeitsgeschichte des Katholizismus in Südwest-Deutschland wurde 2003 von der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg angenommen, die Betreuer waren Prof. Dr. Heribert Smolinsky (Universität Freiburg) sowie Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Kurzke (Universität Mainz). 2013 erfolgte an der Philosophischen Fakultät der Universität Bielefeld die Promotion im Fach Literaturwissenschaft. Die Studie Religion – Nation – Krieg. Der Lutherchoral „Ein feste Burg ist unser Gott“ zwischen Befreiungskriegen und Erstem Weltkrieg betreute Prof. Dr. Wolfgang Braungart (Universität Bielefeld). 

 

Seit 2004 ist Fischer beim Deutschen Volksliedarchiv in Freiburg beschäftigt. 2011 wurde Fischer vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg zum Kommissarischen Leiter des Deutschen Volksliedarchivs ernannt, 2012 erfolgte die Ernennung zum Hauptkonservator. Seine Aufgabe am Deutschen Volksliedarchiv bestand im Wesentlichen in der Modernisie-rung dieses traditionsreichen Instituts. 2014 wurde es in das „Zentrum für Populäre Kultur und Musik“ der Albert-Ludwigs- Universität Freiburg überführt. Fischer ist an diesem Zentrum als Geschäftsführender Direktor tätig. 

 

Fischer war beim Aufbau des im Internet veröffentlichten „Historisch-kritischen Liederlexikons“ beteiligt und von 2005 bis 2009 Mitherausgeber dieser Online-Publikation. Zusammen mit Nils Grosch gibt er seit 2011 die Schriftenreihe „Populäre Kultur und Musik“ heraus, ebenso mit Christofer Jost und Fernand Hörner die Internetpublikation „Songlexikon. Encyclopedia of Songs“. Seit 2012 ist er zudem Mitherausgeber des Jahrbuchs des Deutschen Volksliedarchivs bzw. des Zentrums für Populäre Kultur und Musik. Fischer unterrichtet an der Universität Freiburg in den Fächern Medienkulturwissenschaft sowie Kulturanthropologie / Europäische Ethnologie. Von 2004 bis 2013 war er Mitglied der Arbeitsgruppe „Lieder“ zur Erstellung eines neuen katholischen Gebet-und Gesangbuches. Fischer vertritt das Zentrum für Populäre Kultur und Musik beim Landesmusikrat Baden-Württemberg, er ist Vorstandsmitglied des Vereins „Freunde und Förderer des Deutschen Musicalarchivs“ (Berlin).

 

Über seine Publikationstätigkeiten, die akademische Lehre, Mitgliedschaften und Forschungsinteressen gibt seine Website Auskunft:

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http://www.zpkm.uni-freiburg.de/wir_ueber_uns/direktorium/fischer

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